Der Fremdsprachenkorrespondent
Bei diesem Beruf handelt es sich um eine anspruchsvolle Tätigkeit, die in der heutigen Zeit unentbehrlich ist.
Seit der Vollendung des Europäischen Binnenmarktes ist ein unbehinderter Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital über die Grenzen innerhalb der Europäischen Union möglich.
Die wirtschaftlichen Beziehungen zum Ausland - selbst kleinster Unternehmen - sind enger und vielfältiger geworden. Internationale Verflechtungen von Industrie und Handel sind entstanden:
Multinationale Unternehmen, Beschaffung von Rohstoffen, Halbfertig- und Fertigwaren, Produktionsverlagerung ins Ausland, vor allem aber Dienstleistungen jeder Art aus dem Ausland haben unbegrenzten Bedarf an Fachkräften, hauptsächlich an Fremdsprachenkorrespondenten.
Dessen Kernaufgabe ist die schriftliche und mündliche Bearbeitung kaufmännischer Vorgänge, die sich aus den Kontakten einer Firma zu ausländischen Kunden, Lieferanten, Kooperationspartner oder Niederlassungen ergeben.
Die wichtigste Welthandelssprache ist auch heute unbestritten die englische Sprache.
Als Fremdsprachenkorrespondent sollte man aber möglichst zwei Fremdsprachen in Wort und Schrift gut beherrschen.
Gute Kenntnisse bedeuten den sicheren Umgang mit dem entsprechenden Wortschatz, den Redewendungen, der Grammatik, mit Orthografie und Zeichensetzung der Fremdsprache und natürlich der eigenen Muttersprache.
- Das Führen von Telefongesprächen in der Fremdsprache
- die Betreuung von Gästen
- das gelegentliche Dolmetschen von Geschäftsverhandlungen und Besprechungen
- Tätigkeiten an Messeständen
- der Umgang mit Textverarbeitungsgeräten
- die Erledigung von Handelskorrespondenz
- die Übersetzung der Geschäftskorrespondenz etc.
gehören zu den wichtigsten Tätigkeitsfeldern des Korrespondenten.